Moritz Leuenberger

  • Full Screen
  • Wide Screen
  • Narrow Screen
  • Increase font size
  • Default font size
  • Decrease font size

Interviews

Schweizer Illustrierte: Zum Rücktritt Hildebrand

Interview von Stefan Regez, Schweizer Illustrierte, 18. Januar 2012 

Philipp Hildebrand, Karl-Theodor zu Guttenberg, Christian Wulff, Bruno Zuppiger - alles unterschiedliche Fälle. Und doch: Verträgt es heute in öffentlichen Ämtern gar nichts mehr? Gilt Null-Toleranz?

Moritz Leuenberger: Ja, ich stelle eine Tendenz fest, dass Leute in öffentlichen Ämtern inquisitorisch beurteilt werden. Dabei geht es nicht nur um eine ehrliche Diskussion darüber, wie sie sich anständig verhalten sollen. Sondern das ist oft auch gesteuert von politischen Gegnern und medialen Jägern.

Weiterlesen...

«Wer die Fehler nicht will, will die Menschen nicht»

Interview von Max Dohner, Aargauer Zeitung, 16. Januar 2012

Vom Erkerfenster seines Büros ausfällt der Blick auf Limmat und Schipfenoch so, wie das Zürcher Bürgertum wohl einst Stunden der Musse genoss. Am Boden steht die Büste Ciceros, scheinbar zufällig: der Preis für eine Rede Moritz Leuenbergers.
Sein Büro aber hat der ehemalige Bundesrat nach seinem Geschmack modern funktional eingerichtet. Hier findet das Gespräch statt.

Weiterlesen...

Kultur und Politik lassen sich nicht trennen

Gespräch mit dem Alt-Bundesrat über das Kulturjahr 2011 und seine Prinzipien. Aargauer Zeitung, 31. Dezember 2011

Von Marco Guetg (Interview) und Chris Iseli (Fotos)

Am Rande der Zürcher Altstadt hat sich Moritz Leuenberger ein Büro eingerichtet. Funktional, modern, wie man es von seinem Berner Büro kennt. Dort empfängt er uns zum Gespräch. Unsere Absicht: Mit dem langjährigen Verkehrs- und Umweltminister mit erklärter Affinität für die Kultur über sein Kulturjahr 2011 zu reden. Das Treffen findet einen Tag nach dem Tod des ehemaligen tschechischen Staatspräsidenten und Schriftstellers Vaclav Havel statt, ein Ereignis, das Moritz Leuenberger offensichtlich bewegt. Auf die Frage nach seiner kulturellen Sozialisation mag er denn nicht antworten, weil er nicht „analytisch in meiner Kindheit grübeln“ mag. Das Gespräch über Leuenbergers Kulturjahr 2011 wird zum Gespräch über die Wechselwirkung von Kultur und Politik – und beginnt mit Havel.

Weiterlesen...

"Wir sollten uns nicht wie Schafe dem Schicksal ergeben"

Interview Beobachter, September 2011

Als Bundespräsident war Moritz Leuenberger im Schwarzen Herbst 2001 immer wieder gefordert, der Schweiz Zuversicht einzuflössen. Zehn Jahre danach glaubt er: Die damalige Krise hat das Land gestärkt.  Er warnt aber vor dem dumpfen Frust von Wutbürgern.  Interview: Markus Föhn

Weiterlesen...

«Einmal entfuhr es mir: ‹Hört das denn nie auf?›»

Interview mit Claudia Blumer, Tagesanzeiger.ch, 1. September 2011

Tagesanzeiger: Erinnern Sie sich an den Moment, als Sie vom Terroranschlag in New York erfahren haben?

Moritz Leuenberger: Ich war in einer Sitzung und erfuhr die Geschehnisse mit etwa zwei Stunden Verspätung. Ich hatte aber trotzdem noch genügend Zeit zu realisieren, was zu tun ist und wie ich öffentlich Stellung nehmen wollte zu einer Katastrophe von globalem Ausmass, die auch unser Land betraf.

Weiterlesen...

Seite 1 von 2