Moritz Leuenberger

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Kommentare über Moritz Leuenberger

Der Schwierige geht. Was bleibt von Moritz Leuenberger?

F. Müller, NZZ am Sonntag 11. Juli 2010

Vermutlich hätte es Moritz Leuenberger lieber gesehen, wenn er als Vorbild für Hugo von Hofmannsthals Titelhelden im Stück «Der Schwierige» gälte, statt jeweils von Viktor Giacobbo im Sonntagabend-Programm durch den Kakao gezogen zu werden. Aber kein Mensch und vor allem kein Politiker kann seinen Platz in der Geschichte eigenhändig festlegen; das besorgt diese von selbst.

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Ein Meister der politischen Ironie

Walter Hagenbüchle, Neue Zürcher Zeitung 10. Juli 2010

Mit Moritz Leuenberger tritt ein Politiker ab, dessen Sehnsucht nach Volksnähe sich nicht immer erfüllte. Er litt unter den Vorwürfen wegen Staus, Fluglärm und Antennen. Seine Rolle als Blitzableiter des Volkszorns meisterte er mit Finesse und Ironie.

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Über die List und bissige Hunde

P. Eggenberger, Neue Zürcher Zeitung 10. Juli 2010

Politiker müssen oft reden. Nicht immer schreiben sie ihre Texte selber. Moritz Leuenberger hat diesbezüglichen Spekulationen einen Riegel geschoben. Im Buch «Träume & Traktanden», das im Jahr 2000 einen ersten Reigen seiner Reden präsentierte, schreibt er im Vorwort: «So wie niemand einem Bundesrat zutraut, allein in ein Flugzeug zu steigen, weswegen die Fluggesellschaften weltweit VIP-Services unterhalten, die sich rührend um Kleinkinder und Regierungsmitglieder kümmern, so wenig traut man offenbar einem Bundesrat zu, eine Rede selber zu schreiben. So sei denn die häufige Frage nach dem Ghostwriter beantwortet: Es gibt keinen.»

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